Metropolregion Rhein-Neckar und Bäckerinnung Mannheim
stellen Feingebäck „Metropolitaner“ vor.
Region hat ein kulinarisches Aushängeschild
Wie schmeckt die Region? /
Region nun in aller Munde
(bg). Eine feine Komposition aus Schokolade, Mandeln, Rotwein und Cranberries, die Zutaten sorgsam ausgesucht, der Teig von erfahrenen Bäckerhänden gerührt und gebacken – das ergibt den „Metropolitaner“, das neue kulinarische Aushängeschild der Metropolregion Rhein-Neckar. Vorgestellt wurde das neue Feingebäck der Region, ein Gemeinschaftsprojekt der Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land und der Metropolregion, in der Backstube der Bäckerei Leisinger in Plankstadt. „Net schleschd, komma losse, äfach lecker!“ So lautete das spontane Urteil des Kabarettisten und Vorzeige-Kurpfälzers Christian „Chako“ Habekost, der zu den ersten Verkostern des Metropolitaners zählen durfte. Die Übersetzung für Nicht-Kurpfälzer lautet ungefähr: „Hervorragend, es mundet, einfach lecker“.
„Wie schmeckt die Region?“ Diese Frage stellte sich die Metropolregion Rhein-Neckar schon lange, erläuterte deren Vertreterin Regina Pfriem. Ihre Aufgabe ist es, die Region auf vielerlei Arten bekannt zu machen. Die Idee für ein süßes Markenzeichen hatte man schon lange gehabt, aber es fehlte noch der kompetente Partner für die Umsetzung. Was lag da näher, als sich mit der Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land zusammenzutun und gemeinsam nach einem kulinarischen Aushängeschild für die Region zu suchen.
„Die einzige Vorgabe war, dass das neue Gebäck lecker schmecken sollte“, so Obermeister Norbert Magin, der Vorstand der Bäckerinnung. Kein Problem für einen gestandenen Bäckermeister und seine Kollegen. Innerhalb eines Jahres wurde das neue Produkt entwickelt, Ideen gesammelt, verschiedene Rezepturen ausprobiert, Mischungen verworfen, verbessert, verkostet – und am Ende war der „Metropolitaner“ geboren. „Ein sehr gehaltvolles Gebäck mit wenig Kalorien“, so Magins Urteil. Wer sonst auf Geburtstagen und sonstigen Feiern Blumen mitbringt, der hat nun die Möglichkeit, als Gastgeschenk in einer Vier- oder Zehner-Box den Metropolitaner außerhalb der Metropolregion bekannt zu machen. Sein eindeutiges Erkennungszeichen ist der weiße Marzipanaufleger mit dem grün-gelb-weißen Dreieckslogo der Metropolregion. Auch im Kongo kam man bereits in den Genuss des Metropolitaners, wusste der verschmitzte Norbert Magin zu berichten.
Natürlich ist der Name und die Rezeptur des Feingebäck markenrechtlich geschützt. Nur Bäckereien, die einer Innung der Metropolregion angehören, dürfen das Produkt herstellen, dazu muss eine Lizenzvereinbarung unterschrieben werden. In der Metropolregion gibt es ca. 800 Bäckereien mit 2000 Verkaufsstellen. Deshalb sieht Norbert Magin die Verbreitung auf eine breite Basis gestellt. Der Preis pro Stück wird bei etwa 1,60 Euro liegen. Daher galt sein Aufruf auch an alle Kollegen, sich an dem großen Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen. Für die Bürger bedeutet dies im Gegenzug, ihr Interesse am „Metropolitaner“ in ihren Bäckereien zu bekunden, um so vor Ort in den Genuss des regionalen Feingebäcks zu kommen.
Dass ein Kabarettist nicht nur schnell und viel reden, sondern handwerklich tätig sein kann, bewies Christian Habekost beim abschließenden Backen. Den Teig in Formen spritzen, die Füllung darüber, dann glatt streichen. Das ging „Chako“ schnell von der Hand und machte dem promovierten Dialektsprecher auch noch Spaß. „Wie schmeckt die Region?“ Die Antwort ist nun gegeben, der „Metropolitaner“ wird bald in aller Munde sein. |